Ein Baum als Dankeschön

Baumgiessen

Zum Abschluss Wasser: Die Friedewalder Grundschüler haben bei JENZ in Wegholm eine Säulenblutbuche gepflanzt. FOTO: JÜRGEN KRÜGER

Friedewalde. Sascha Traue stoppt mitten im Satz. Gerade will er sagen “Grundschule Friedewalde”, doch da schießt es ihm in den Kopf. “Grundschulverbund Eldagsen-Friedewalde, Standort Friedewalde” – so ist es richtig, und die 32 Kinder sowie zahlreiche Erwachsene schmunzeln. Der Waldpädagoge und sein Team sind im Auftrag der Biologischen Station Minden-Lübbecke unterwegs, um sich gemeinsam mit den Friedewalder Grundschülern, den Lehrerinnen Daniela Krietemeyer und Carola Burkert sowie Schulleiterin Monika Krause bei der JENZ GmbH zu bedanken. Auch in diesem Jahr und im kommenden Jahr wird es am Standort Friedewalde Naturexkursionen geben, weil das Wegholmer Unternehmen dem Förderverein der Grundschule Friedewalde mit einer Spende zur Finanzierung der sogegannten “Umweltbildungsflatrate” der Biologischen Station unter die Arme greift. Als Dank dafür pflanzen die Grundschüler eine Säulenblutbuche auf dem Firmengelände in Wegholm.

“Wie soll es sich später festigen?”
JENZ produziert Maschinen zur Aufbereitung von Bimoasse und vertreibt sie weltweit. Natur, Umweltbildung und der Erhalt der Friedewalder Grundschule seien für sie sehr wichtig, sagt Elisabeth Hermeier, Ur-Enkelin von Firmengründer Hans Jenz. “Wir schreiben Nachhaltigkeit nicht nur auf Papier und bauen die Maschinen, sondern wir leben das auch”, sagt Elisabeth Hermeier, die selber die Grundschule Friedewalde besuchte, und die auf den hohen Nutzen der Umweltbildungsflatrate verweist. “Wenn man nicht früh bei den Kindern anfängt, diese Nachhaltigkeits-Philosophie zu prägen, wie soll sie sich dann später festigen?”, fragt sie.

Baumpflanzen

Danke: Das rufen die Friedewalder Grundschüler bei diesem Gruppenfoto. FOTO: JÜRGEN KRÜGER

Lautes “Danke” von den Kindern
Die Kinder scheinen bei der Aktion jedenfalls glücklich zu sein. Sascha Traue versammelt zum Auftakt Kinder und Erwachsene im Kreis für zwei gemeinsame Lieder. Außerdem bekommt Lehrerin Daniel Krietemeyer ein Ständchen, weil sie Geburtstrag hat. Dann geht es zur Sache. Loch buddeln, Humus ausbringen, Baum einpflanzen, Pfahl setzen, Erde auffüllen, wässern und Schild anbringen. Nach einer Stunde ist die Säulenblutbuche, die bis zu 20 Meter hoch wird, in der Erde. Mit einem lauten “Danke” verabschieden sich die Kinder und gehen auf dem Radweg zurück zur Grundschule.

Die Pfanzaktion im Film

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