Die Vollendung

Funktion erfüllt: Im Vordergrund ist die Nordumgehung mit der Dehmer Brücke zu sehen, auf der sich hier am Freitag, 11.September 2020, der Verkehr staut, der sich jahrzehntelang über die Mindener Straße durch die Bad Oeynhausener Innenstadt gequält hat (im Hintergrund). Foto: Jürgen Krüger

Bad Oeynhausen. Erste Überlegungen zum Bau der Nordumgehung in Bad Oeynhausen und Löhne gab es schon 1965. Bis die letzten neun Ampeln zwischen Moskau und Amsterdam durch den Lückenschluss der Autobahnen A2 und A30 aber tatsächlich beseitigt sind, bis der letzte Pflasterstein gesetzt, das letzte Schild montiert und der letzte Pinselstrich trocken sind, dauert es 55 weitere Jahre bis Mitte 2020, dann ist das 230 Millionen Euro teure Jahrhundertwerk vollendet. Zum Abschluss der 2017 für den Grimme-Online-Award nomierten Multimediareportage Mittendurch fliege ich erneut über die jetzt fertige Nordumgehung und kommentiere gemeinsam mit NW-Redakteur Jörg Stuke die zehnminütige Flugreise. Zu Wort kommt auch Wilfried Weihe, der erzählt, wie es sich an der Nordumgehung lebt.

Der zweite Film zeigt die Mindener Straße und die Kanalstraße. Wo sich jahrzehntelang tausende Fahrzeuge durch Bad Oeynhausen gequält haben, herrscht jetzt freie Fahrt. Die Nordumgehung erfüllt somit ihren Zweck. Nun steht der Rückbau der zweistreifigen Fahrbahn an. Doch das ist eine ganz andere Geschichte.

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