Auf Augenhöhe mit dem Kaiser

Majestätisch: Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica. Foto: Jürgen Krüger

Porta Westfalica. Dort wo die Weser ihren Weg durch das Gebirge gefunden hat, hoch über der Porta Westfalica, dem “Tor zu Westfalen, steht das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das 88 Meter hohe Monument gilt als zweitgrößtes Nationaldenkmal nach dem Leipziger Völkerschlachtsdenkmal. Es zeigt eine Statue von Kaiser-Wilhelm I. (1794 – 1888). Die preußische Provinz Westfalen, so etwas wie der Vorgänger des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, ließ es nach Willems Tod und den Vorschlägen von Architekt Bruno Schmitz (Berlin) errichten.

Die Bauzeit von 1892 bis 1896 war um etwa ein Jahr kürzer als die Restaurierung rund 120 Jahre später (2013 bis 2018). Den Baukosten von seinerzeit 800.000 Reichsmark stehen 16,6 Millionen Euro Sanierungskosten gegenüber. Das Aufsehen hingegen war damals wesentlich größer: Bis zu 20.000 Menschen säumten die Straßen, viel repräsentatives Militär und Kaiser Wilhelm II samt Gattin waren bei Eröffnung am 18. Oktober 1896 vor Ort. Bei der Neueröffnung am 8. Juli 2018 waren 350 geladene Gäste und 3.500 Zuschauer anwesend. Für die Neue Westfälische habe ich im August 2019 Luftaufnahmen gemacht und quasi nebenbei einen kleinen Rundflug geschnitten – wie es sich gehört mit selbst gespieltem “Weserlied”.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica im August 2019

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