50 Jahre Weber Kunststofftechnik: Der Jubiläumsfilm

Hildegard Weber in ihrem Auto auf dem Weg zur Post. Foto: Jürgen Krüger

Minden. Jeden Morgen fährt Hildegard Weber mit dem Auto nach Dützen, um die Post für die Firma zu holen. Vor 50 Jahren hatte sich ihr Ehemann Gerhard im Bereich Kunststoffverarbeitung selbstständig gemacht, und sie ist den Weg mitgegangen. Doch geplant war das nicht, denn Gerhard Weber hatte seinen Job verloren. So beginnt der Film zum 50-jährigen Bestehen Kunststofftechnik Weber in Minden. Die Anfänge erzählt die 86-jährige Seniorchefin Hildegard Weber, die mich in ihrem Auto mit nach Dützen genommen hat, um eben die Post zu holen. Anschließend haben wir uns lange unterhalten – die Basis für den Jubiläumsfilm, den die Mitarbeiter und Gäste exklusiv bei der Weihnachtsfeier am 21. Dezember 2017 zu sehen bekamen.

Carsten Dehne als Sprecher
Die Idee dazu hatten Lichtdesigner Oliver Roth, der Weihnachtsfeier organisiert hat, und Ingrid Weber, die Tochter von Hildegard und Gerhard Weber, die heute gemeinsam mit ihrem Bruder Jürgen das Unternehmen leitet. Es sollte ein kurzweiliger Film sein, der durchaus mit Augenzwinkern die Geschichte der Firma erzählt. “Keine Abfolge von Jahreszahlen und auch kein Imagefilm”, sagte Ingrid Weber bei der Auftragsbesprechung. Als Anhaltspunkt für die Länge des Films galten viereinhalb Minuten. Am Ende wurden es fünfeinhalb Minuten, was unbedeutend ist. Als Sprecher engagierte ich Carsten Dehne, Chefredakteur von Radio Herford. Die Musik steuerte Rico Hüllermeier bei, der mit Jens Velten (Geschäftsführer und Vertriebsleiter Süd) befreundet ist. Rico Hüllermeier coverte passgenau den Song “Stand by your man” von Tammy Wynette.

Film kommt bei den rund 350 Gästen sehr gut an
Bei den Dreharbeiten traf ich auf sehr positiv motivierte Mitarbeiter, die Lust hatten, mitzumachen. Auf der anderen Seite war der Drehtag im Werk Minden von Ingrid Weber und Ariane Borcherding (Marketing) super vorbereitet. Betriebsleiter Willi Warkentin nahm sich die Zeit, um mich durch die Abteilungen zu den gewünschten Mitarbeitern zu führen. Auch Luftaufnahmen, historisches Materiel, Interviews sowie Grüße aus Polen, Velten und Holland sind im Film enthalten. Die Vorführung kam bei den rund 350 Gästen sehr gut an, wie mir Ingrid Weber am Tag danach versicherte. Ich selber war viel zu nervös, um persönlich mit dabei zu sein, habe den Film aber gemeinsam mit Oliver Roth und Ingrid Weber am Abend zuvor gestestet.

Der Film endet mit den Worten: “Als Gerhard Weber im Januar 2016 im Alter von 85 Jahren stirbt, hinterlässt er ein beeindruckendes Unternehmen mit großartigen Mitarbeitern. So sieht es auch Hildegard Weber, die jeden Morgen die Post holen wird, so lange es geht”, wobei Hildegard Weber zu sehen ist, wie sie die Post sortiert. Ich bedanke mich herzlich für den schönen Auftrag und die tolle Zusammenarbeit.

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