Medienpreis für Multimedia-Reportage

Jürgen Krüger (l., Johannes Wöpkemeier// Diplom-Volkswirt Jürgen Krüger, Lavelsloher Straße 31, 32469 Petershagen // Telefon 0049 1718389291 // Email: post@juergen-krueger.de // www.juergen-krueger.de

So sehen Sieger aus: Jürgen Krüger (l.) und Johannes Wöpkemeier, wie sie in Düsseldorf ihren Preis zeigen. Foto: Thorsten Gödecker

Düsseldorf. Bereits die Nominierung löste ein schönes Gefühl der Zufriedenheit bei mir aus. Unser Multimedia-Special “Mittendurch – Die A30-Nordumgehung Bad Oeynhausen: ein Jahrhundertprojekt spaltet die Kurstadt” hatte es in die engere Auswahl des Medienpreises der Stiftung Vor Ort NRW der Landesanstalt für Medien geschafft. Aus fünf “herausragenden lokaljournalisitischen Onlineangeboten” sollten drei prämiert werden. Zwei Hauptpreise und ein Anerkennungspreis, jeweils dotiert mit 2.500 Euro. Wir haben den Hauptpreis gewonnen, mein Kollege Johannes Wöpkemeier und ich. Der Moment der Bekanntgabe war super spannend, die Freude darüber ist riesig. Ich möchte mich herzlich, auch im Namen von Johannes, bei der Stiftung “Vor Ort NRW” und bei der Jury für die Anerkennung bedanken. Dieser Preis wurde zum ersten Mal verliehen.

Danke an Verlag, Redaktion und Mitwirkende
Unser Dank geht aber auch an unseren Zeitungsverlag Neue Westfälische, insbesondere an die Lokalredaktion Bad Oeynhausen, aber auch an die Online-Redaktion. Unser Multimedia-Special wäre ohne den Mut und die Unterstützung der beteiligten Redaktionen nicht so herausragend und erfolgreich geworden. Ein ganz besonderer Dank geht an Jörg Stuke, der mit seinem Wissen, seiner Leidenschaft und seinen Fähigkeiten (unter anderem als Sprecher) erheblich zum gemeinsamen Erfolg beigetragen hat. Großartig finden wir auch die Haltung von Thorsten Gödecker, Lokalchef der NW-Redaktionen Bad Oeynhausen und Löhne, der uns alle Freiheiten gewährt, die Bewerbung auf den Weg gebracht und uns mit nach Düsseldorf begleitet hat. Den größten Anteil am Erfolg hat aber Johannes, denn er brachte die Idee ins Spiel und hat auch am meisten von uns allen für das Projekt geleistet. Und letztendlich möchten wir uns noch bei allen Menschen bedanken, die in der multimedialen Geschichte in irgendeiner Form vorkommen.

Preisverleihung im Fünf-Sterne-Hotel Hyatt Regency in Düsseldorf
Am Tage der Preisverleihung, Freitag, 25. Februar 2016, bin ich mit Thorsten Gödecker, den ich in seinem Wohnort Gütersloh mit dem Auto abgeholt habe, nach Düsseldorf gefahren. Im Hotel Hyatt Regency am Medienhafen, dem Ort der Zeremonie, haben wir uns mit Johannes Wöpkemeier, der aus Baden-Baden anreiste, getroffen und dort auch die Nacht verbracht. Da ich selber von Luxushotels keine Ahnung habe, war ich angesichts der Ausstattung des Fünf-Sterne-Hotels überwältigt. Jeder von uns hatte ein Doppelzimmer als Einzelbelegung gebucht. Im Zimmer stand ein riesiges Bett, das Badezimmer war sehr stilvoll eingerichtet, und auf dem Klo hing ein Telefon. Es dauerte eine Weile, bis ich das verarbeitet hatte. “Telefon auf dem Klo gehört in einem Fünf-Sterne-Hotel zum Standard”, klärte mich Weltenbummler Thorsten Gödecker auf.

Wir alle hielten den Atem an
Die Preisverleihung vor rund 300 geladenen Gästen war professionell und kurzweilig. Der LfM-Stiftungspreis war als Sonderpreis an die 25. Verleihung des Hörfunkpreises angedockt. Kurz vor der Bekanntgabe hielten Johannes, Thorsten und ich den Atem an. Als unsere Namen und unser Projekt zuerst genannt wurden, schoss das Adrenalin durch unsere Körper. Wir hatten gewonnen und wurden auf die Bühne gebeten, beantworteten ein paar Fragen, und nach der Preisverleihung gab es noch das obligatorische Gruppenfoto. Mit Entsetzen stellte ich fest, dass mein Handy kaum noch Strom hatte und das Ladekabel zu Hause lag. Und das, obwohl ich in Sachen technischer Ausstattung immer auf Perfektion achte. Der Strom reichte noch für ein Foto von Johannes und mir, das Thorsten Gödecker mit meinem Smartphone machte. Schnell noch das Foto an die NW-Onlineredaktion versendet, bei Facebook gepostet und zu Hause angerufen – zu mehr reichte der Saft nicht.

“Eine Fanta bitte”
Es folgte die After-Show-Party mit netten Gesprächen, unter anderem mit der Juryvorsitzenden Andrea Hansen, deren Ehemann ich in der ganzen Aufregung mit Uwe Wollgramm, Geschäftsführer von AMS (zwei Beiträge von Radio BIelefeld wurden ebenfalls prämiert), verwechselt habe. Nach der After-Show-Party meinten wir noch, in die Düsseldorfer Altstadt fahren zu müssen. Der Besuch erwies sich als Flop, weil wir keine Lokalaität fanden, in der man sich ordentlich unterhalten konnte: die Düsseldorfer Altstadt war voll von Fußballfans. So landeten wir wieder in der Bar des Hyatt Regency und führten tolle Gespräche. Für großes Staunen bei und zur Belustigung von Thorsten und mir sorgte dann um 1.30 Uhr Johannes, als er sich an der Luxusbar tatsächlich eine Fanta bestellte. Etwas später gingen wir zu Bett. Ich hätte in der Nacht durchaus noch den ein oder anderen anrufen können, obwohl der Akku meines Handys leer war – ich hatte ja ein Telefon auf dem Klo. Doch das hatte ich schon wieder vergessen.

// Diplom-Volkswirt Jürgen Krüger, Lavelsloher Straße 31, 32469 Petershagen // Telefon 0049 1718389291 // Email: post@juergen-krueger.de // www.juergen-krueger.de

Amtlich: Die Urkunde.

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