Für die Reise um die Welt

Wiese-Fahrzeugbau GmbH & Co. KG // Weltenbummler-Fahrzeug // Fotograf/Copyright: Jürgen Krüger // Lavelsloher Straße 31 // 32469 Petershagen // Phone 01718389291 // EMail: post@juergen-krueger.de

Stolz: Fahrzeugbaumeister Marcus Klemm (r.) und Nutzfahrzeugmechaniker Marco Sojka haben in mehr als 1.200 Arbeitsstunden das Weltenbummler-Wohnmobil gebaut. FOTO: JÜRGEN KRÜGER

Petershagen-Meßlingen. Aus einem ehemaligen Tanklastzug der Bundeswehr, einem MAN F2000, macht die Wiese Fahrzeugbau GmbH in Meßlingen in ganz besonderes Wohnmobil. Ein Arzt aus Süddeutschland möchte damit eine Weltreise machen. In Dirk Wiese findet der Weltenbummler einen Camping-Freund, der ihm sein Wohnmobil so bauen wird, wie er sich das vorstellt. Das Ergebnis ist eine technische Meisterleistung, mit der der Kunde höchst zufrieden ist. Bei der Übergabe fehlen noch die Lackierung und der Innenausbau, die der Kunde bei einer Spezialfirma machen lassen möchte. 

Zehn Zentimeter starke Wände
Sechs Zylinder, zwölf Liter Hubraum, 400 PS –  das sind die Basisdaten des MAN F2000. Als sich Fahrzeugbaumeister Marcus Klemm und Nutzfahrzeugmechaniker Marco Sojka an die Arbeit machen, wissen sie nicht, dass mehr als 1.200 Arbeitsstunden vor ihnen liegen. “Wir haben alles selbst konstruiert und gebaut”, sagt Marcus Klemm. Dazu gehört eine Rahmenverlängerung mit vierfach gelagertem Hilfsrahmen, die eigene (begehbare) Dachkonstruktion, geriffeltes Alublech rundherum, eine abnehmbare Seilwinde mit 6.800 Kilogramm Zugkraft, der Spezialkoffer mit 10 Zentimeter starken Wänden, mehrere Kameras, hochwertige Ledersitze, eine Fußbodenheizung und ein Notstromaggregat sind Beispiele.

Bauweise macht Fahrzeug autark
“Das Fahrzeug ist autark. Man benötigt nur Diesel, um es zu betreiben”, schwärmt Marcus Klemm. Das Notstromaggregat kann die acht großen Batterien, die allein für den Aufbau zuständig sind, plus die vier Batterien für das Fahrzeug, allein aufladen. Der Kunde aus Süddeutschland hat sein neues Weltenbummler-Wohnmobil selbst abgeholt. Bald geht es damit auf große Fahrt. Zunächst bis nach Hamburg, von dort per Schiff nach Amerika und weiter auf Weltreise. Geschäftsführer Dirk Wiese plant jetzt, weitere Wohnmobile für Weltreisende zu bauen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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